Scarface
10:261983. Ich gebe zu, ab und zu dem Phänomem von Bestenlisten erlegen zu sein. Es ist schon von einigem Interessen, welche Subgruppen unser auch so pluralistischen Gesellschaft welche Filme gerade gut finden und welche nicht. Üblicherweise findet man dort dann auch die üblichen Verdächtigen. Ganz sicher ist dort die Star Wars Trilogie, meist die Matrix Filme, ein wenig Indiana Jones, selbstverständlich Titanic und in jüngerer Zeit Avatar, aber eben auch einige wenige Produktionen, bei denen sich das Arthouse und das Mainstreampublikum auf überraschende Art und Weise trifft. Das tut es beispielsweise in der Godfather-Trilogie, aber auch in Pulp Fiction (je nach Typus des gerade hinter dem Bildschirm sitzenden Hobbycineasten), und, seltsam genug in Citizen Kane. Ein Film übrigens, von dem ich mehr und mehr glaube, dass ihn eigentlich nie jemand wirklich gesehen hat. Zu viele der üblichen Arthouse-Clichés werden dort aufs beste bedient: überlang und langatmig bis zur Langweiligkeit. Lange in der Spielzeit ist auch Brian de Palmas Scarface, ein weiterer jener Filme, bei dem sich Kritiker und (männliches) Zielpublikum häufig einig sind im Hinblick auf ihre cineastische Qualität.
IMDB
8.0 von 10
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